Metz-Becker, Marita [Hg.]

Inspiration Marburg

SchriftstellerInnen und ihre Wohnhäuser - eine literarische Zeitreise durch drei Jahrhunderte. 

 

 

Ob Hannah Arendt, Mascha Kaléko, Boris Pasternak oder Dietrich Weintraut - die Marburger Kulturgeschichte ist geprägt von berühmten Literatinnen und Literaten, für die die Stadt Quelle der Inspiration war und an die auch heute noch durch Gedenktafeln an ihren ehemaligen Wohnorten erinnert wird.

Studentinnen des Instituts für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft haben es sich in einem Lehrforschungsprojekt zur Aufgabe emacht, einen Blick auf bedeutende Schriftstellerinnen und Schriftsteller zu werfen. Drei Jahrhunderte werden beleuchtet, in denen Marburg Ort literarischer Schaffensphasen war oder werden sollte. Eine Reise durch die Zeit, in der Biografie, Literatur und damalige Wohnorte dargestellt werden und Marburg neu erlebbar wird.

 

   MakuFEE e.V. - Förderverein der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung

   und Europäischen Ethnologie e. V., 2013, 107 S.
   ISBN 978-3-8185-0509-7
   15,- € 

 

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Braun, Karl/Dieterich, Claus-Marco/Schönholz, Christian [Hg.]

Umbruchszeiten

Epistemologie & methodologie in Selbstreflexion.
Dokumentation der dgv-Hochschultagung 2010 in Marburg

 

 

Die Auffächerung und Ausdifferenzierung gesellschaftswissenschaftlicher Disziplinen ist in vollem Gange; das Karussell modischer  turns  und  -isierungen dreht sich in rasantem Tempo. Wie beeinflussen diese gegenwärtigen Diskurse die Profilierung und Positionierung von Europäischer Ethnologie, Empirischer Kultur-wissenschaft und Kulturanthropologie? Wie steht es um innovative Strömungen und neue Horizonte in einem Fach, das der traditionellen Volkskunde buchstäblich entwachsen ist?

 

Der Band dokumentiert die Beiträge zur Hochschultagung der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde, welche aus Anlass des 50-jährigen Gründungsjubiläums am Institut für Europäische Ethnologie / Kulturwissenschaft 2010 in Marburg stattfand; u.a. mit Beiträgen von Martin Scharfe, Harm-Peer Zimmermann, Wolfgang Kaschuba, Manfred Faßler, Gertraud Koch und Orvar Löfgren.
 

   MakuFEE e.V. - Förderverein der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung 

   und Europäischen Ethnologie e. V., 2012, 192 S.
   ISBN 978-3-8185-0504-2
   15,- € 

 

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Elsbergen, Antje van/Engelhardt, Franziska/Stiefbold, Simone [Hg.]

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Anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Marburger Instituts für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft haben sich 25 Lehrende in diesem Band versammelt, um von ihren wissenschaftlichen Erfahrungen, Erwartungen und Freuden zu berichten. Die Begleiterinnen und Begleiter der Europäischen Ethnologie in Marburg, die sich hier zu Wort melden, sind sowohl Anverwandte aus der jüngsten Vergangenheit, als auch gegenwärtige Angehörige des Instituts. Zusammen erschaffen sie mit ihren Beiträgen zu Forschungsschwerpunkten, Felderfahrungen, Theorieansätzen und
(Fach-) Geschichte ein Zeichen der Gemeinsamkeit in der Vielfalt - kein Monument, kein Mahnmal, eher ein Souvenir, das von gemeinsam verbrachter Zeit erzählt und zu weiteren Projekten ermuntert.

In diesem Band rücken die Autorinnen und Autoren ‚ihrer’ Europäischen Ethnologie auf den Leib, füllen sie mit ideenreichen, manches Mal verlockend kurzweiligen sowie nachdenklich stimmenden Inhalten und bieten eine Nahaufnahme der Forschungsvielfalt des Marburger Instituts aus dem Jahr 2010.

   MakuFEE e.V. - Förderverein der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung

   und Europäischen Ethnologie e. V., September 2010, 340 S., kart., zahlr. Abb.

   ISBN 978-3-8185-0483-0
   16,- € (Mitglieder 12,- €) 

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Online-Publikationen

  

 

Felix Linzner

Wort und Wissen. Ein ethnographischer Einblick in die Auslegung biblischer Schöpfungslehre.

Online-Schriften aus der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung und Europäischen Ethnologie, Bd. 5 

 

Die moderne Gegenwartskultur hat den vermeintlichen Widerspruch zwischen Glaube und Naturwissenschaft längst überwunden. Von dieser Prämisse wird meist generell ausgegangen, nicht zuletzt seit der Epoche der Aufklärung. Doch handelt es sich dabei um ein Konfliktfeld, das bis heute kontrovers diskutiert wird - nicht erst seit den letzten Jahren, in denen Kreationismus und Intelligent Design verstärkt medial thematisiert wurden. Hierbei spielt die Dichotomie zwischen Schöpfung und Evolution eine besondere Rolle. In dieser Online-Publikation geht es darum einen Einblick in die biblische Schöpfungslehre und den Verein "Wort und Wissen" zu gewinnen. Dieser stellt den wohl wichtigsten und aktivsten deutschsprachigen Zusammenschluss evangelikaler Christen dar, der sich evolutionskritisch positioniert und in der Bibel eine historisch valide Quelle sieht, die auch für die Naturwissenschaften grundlegend seien könne.

Eingereicht als Magisterarbeit im Fach Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft in Marburg am gleichnamigen Institut im Jahr 2013.

 

MakuFEE e.V. - Förderverein der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung und
Europäischen Ethnologie e. V., 2015
ISBN 978-3-8185-0518-9  


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Lena Weihe

Geocaching. Analyse eines kulturellen Gegenwartsphänomens

Online-Schriften aus der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung und Europäischen Ethnologie, Bd. 4 

 

Geochachiching boomt. Die GPS-basierte Suche nach der Tupperdose, im Jahr 2000 entstanden, hat sich inenrhalb eines Jahrzehnts zu einem weltumspannenden Spiel entwickelt. Diese empirische Arbeit wagt eine erste kulturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Phänomen Geocaching. Im Kontext der Erlebnisgesellschaft zeichent sie das Bild eines multiplen Erlebnisses, das viel mehr ist als eine moderne Schatzsuche oder ein Spiel mit der Technik und beantwortet dabei die grundlegende Frage nach dem Reiz dieser "High-Tech-Schnitzeljagt".

Eingereicht als Magisterarbeit im Fach Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft in Marburg am gleichnamigen Institut im Jahr 2009.

 

MakuFEE e.V. - Förderverein der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung und
Europäischen Ethnologie e. V., 2011
ISBN 978-3-8185-0491-6  


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Hannah Strempel

"Integration? Ich kann's nicht mehr hören!" Eine ethnographische Studie unter türkischen Migrantinnen in Kreuzberg

Online-Schriften aus der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung und Europäischen Ethnologie, Bd. 3 

  

"Integration? Ich kann es nicht mehr hören!" bemerkt eine der fünf deutsch-türkischen Berlinerinnen, deren biographische Erzählungen in der vorliegenden Arbeit vorgestellt und mit Schlagwörtern der Integrationsdebatte kontrastiert werden. Zentral ist die These, dass zwischen den Erzählungen der fünf Protagonistinnen und dem darin vermittelten Selbstverständnis auf der einen Seite und Elementen des Diskurses um Integration auf der anderen ein spannungsvolles Wechselverhältnis besteht. Folgende Fragen werden diskutiert: In welcher Weise wirken die Diskurse um Integration und "türkische Minderheit"auf die Alltagserfahrungen der Frauen ein, und wie werden sie in ihren Erzählungen verarbeitet? Welches Verständnis haben die Frauen selbst von "Integration"? Grundlage der ethnographischen Arbeit ist eine mehrmonatige Feldforschung im Berliner Bezirk Neukölln. Verarbeitung und Analyse des gesammelten Materials geschieht unter Bezug auf zentrale Theoreme der deutschen Migrationsforschung. Methodisch wird die Arbeit dadurch bestimmt, dass sich im Bewusstsein der Schwierigkeit einer "Annäherung von außen" ein Hauptaugenmerk darauf richtet, Möglichkeiten und Grenzen einer Selbstreflexion der Forscherin im Blick zu behalten.

Eingereicht als Magisterarbeit im Fach Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft in Marburg am gleichnamigen Institut im Jahr 2010.

 

MakuFEE e.V. - Förderverein der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung und
Europäischen Ethnologie e. V., 2011
ISBN 978-3-8185-0493-9  


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Hanna Schmidt

Zukunftsvision oder Vermarktungsstrategie? Eine kulturwissenschaftliche Betrachtung des Cittaslow-Konzepts

Online-Schriften aus der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung und Europäischen Ethnologie, Bd. 2 

  

Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine Kritik des Selbstverständnisses, der Ideologie und Organisationsweise des in einer Art Städtebund zusammengeschlossenen Vereins Cittaslow. Drei realpolitische Entwicklungen bilden den Hintergrund für das darin vertretene Konzept: die fortschreitende Globalisierung, der die Tendenz zur Nivellierung regionaler Unterschiede innewohnt; der Strukturwandel der Industrie, in dessen Folge eine weitere Peripherisierung und Marginalisierung von Klein- und Mittelstädten stattfindet und schließlich der demografische Wandel, der zu einer Überalterung und zu Bevölkerungsverlusten führt, von dem wiederum ländliche Regionen in besonderer Weise betroffen sind. Cittaslow ist ein Konzept, das dieser Abwertung und Marginalisierung etwas entgegen setzen will – und zwar indem dem Kleinstädtischen eine besondere Lebensqualität zugesprochen wird: Langsamkeit, Tiefe, Qualität, Umweltfreundlichkeit usw. Auf den ersten Blick wirkt das fortschrittlich, ökologisch und innovativ, auf den zweiten Blick stellt sich die Frage, ob diesem Konzept die Kraft zur Lösung städtischer Probleme innewohnt und ob das überhaupt das Ziel ist oder ob es sich schlicht um eine Marketingstrategie handelt.

Eingereicht als Magisterarbeit im Fach Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft in Marburg am gleichnamigen Institut im Jahr 2009.

 

MakuFEE e.V. - Förderverein der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung und
Europäischen Ethnologie e. V., 2011
ISBN 978-3-8185-0492-2


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Franziska Voerner

Auswandern als mediale Inszenierung. Eine kulturwissenschaftliche Untersuchung

Online-Schriften aus der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung und Europäischen Ethnologie, Bd. 1


Ob in Goodbye Deutschland (VOX) oder Mein neues Leben (Kabeleins), in Umzug in ein neues Leben (RTL), Deutschland ade (ARD) oder Tschüss Deutschland (ZDF) – wenn deutsche Auswanderer ihr Glück in der Ferne suchen, dann haben sie zwar in der Regel keine Ersparnisse oder Sprachkenntnisse, dafür aber mit Sicherheit ein Kamerateam im Gepäck. Fest steht: Das Thema Auswandern hat Hochkonjunktur im deutschen Reality-TV. Vorliegende Arbeit untersucht, auf welche Weise das reale Phänomen Auswanderung im und vom Fernsehen in eine mediale Realität überführt wird. Die Frage nach der medialen Inszenierung sowie dem damit verknüpften „Zeitgeist“ stehen im Mittelpunkt der kulturwissenschaftlichen Medienanalyse, welche vier exemplarisch ausgewählte Dokusoap-Formate nach ihren genrespezifischen und ideologischen Inszenierungsstrategien befragt. Dabei versteht die Arbeit die untersuchten Fernsehsendungen im Sinne der Cultural Studies als populäre mediale Texte und zeigt auf, inwiefern deren Vielfalt an Bedeutungen einem heterogenen Publikum zahlreiche Anknüpfungspunkte und Aneignungsmöglichkeiten – potentiell abweichende Lesarten – bietet.

No matter if one watches Goodbye Deutschland (VOX), Mein neues Leben (Kabeleins), Umzug in ein neues Leben (RTL), Deutschland ade (ARD) or Tschüss Deutschland (ZDF) – when German emigrants are trying their luck abroad, they usually have neither savings nor language skills, but they certainly have a camera crew with them. TV shows about emigrating are currently experiencing a boom in German reality TV. This study analyses how the real phenomenon emigration is transferred to media reality in and by television. In the centre of this ethnographic media analysis, there is the question of media representation and its “zeitgeist”. Four exemplarily chosen docusoaps are examined concerning their genre specific and ideological methods of producing reality. Referring to John Fiske’s concept of popular culture, these reality TV formats are seen as popular “texts” that provide a potential of meanings and pleasures – multiple ways of reading – to heterogeneous audiences.

 

Kurzvita
Franziska Voerner, geb. 1984 in Hamburg, studierte von 2004 bis 2009 Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Medienwissenschaft und Friedens- und Konfliktforschung an der Philipps-Universität Marburg. Studienschwerpunkte: Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik/Kulturdialoge, Cultural Studies, Dokumentarfilm/Ethnographischer Film, Reality TV. Neben mehrmonatigen Auslandsaufenthalten in Australien und Schweden absolvierte sie studienbegleitende Stationen in der auswärtigen Kulturpolitik sowie Menschenrechtsbildung in Berlin und Bonn. Seit 2010 arbeitet Franziska Voerner bei der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, wo sie zunächst im Projekt- und Kommunikationsmanagement von zwei EU-Projekten zu den Themen Kultur-/Kreativwirtschaft und Technologietransfer tätig war. Aktuell verantwortet sie als Projektleiterin den Arbeitsbereich Kreativwirtschaft einer regionalen Wirtschaftsinitiative. Franziska Voerner ist zertifizierte Projektmanagerin (TÜV Rheinland) und verfügt über Zusatzqualifikationen in der interkulturellen Kommunikation sowie PR- und Öffentlichkeitsarbeit im nationalen und internationalen Umfeld.


MakuFEE e.V. - Förderverein der Marburger kulturwissenschaftlichen Forschung und
Europäischen Ethnologie e. V., 2011
ISBN 978-3-8185-0491-5 

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